Nach vielen Monaten des Wartens kam nun der Anruf meines Modellbauhändlers, der Baukasten sei nun endlich eingetroffen.

Diese überarbeitete Version des SCX10 aus dem Hause AXIAL hatte es mir sofort bei der Vorstellung angetan und hatte sofort das Prädikat "Haben Muss". Die veränderten Achsen, das neue Getriebe, was sogar auf 2-Gang erweitert werden kann und verschiedene Kleinigkeiten warten nun auf Fertigstellung.

Die Verpackung ist wie von Axial gewohnt stabil und die Kompenenten in beschrifteten Plastiklbeuteln verpackt.

Der erste Baubaschnitt umfasst die fertigstellung der Achsen, wie üblich bei AXIAL alles kugelgelagert. Die neuen Achsgeäuse sind "aus einem Guß", an das Innenleben gelangt man über den roten Deckel auf dem Differential. Der möglicheLenkerinschlag schein sehr vielversprechend!

 

Der Getriebebau ging auch problemlos vor sich, dieses neue Getriebe sieht sehr schön aus.

Die Konstrukteure habe auch daran gedacht, dass bei einem Wechsel des Motorritzels nicht unbedinmg das halbe Fahrzeug demntziert wenden muss:

 

Ein kleiner Deckel direkt an der Getriebeabdeckung verschliesst diese Öffnung.

 

 

 

 

Hier das Getriebe mit einem angeflanschten Motor (nein, der wird nicht bleiben, wurde nur zum Einlaufen montiert)


Der rote Pfeil zeigt auf einen Blindstopfen... hier ist der Zugang desd Schaltgestänges bei der 2-Gang Ausführung (als Zubehör erhältlich)


Die Akkuhalterung ist vorgesehen für eine stehende Befestigung des Akkus. Hierfür sind einstellbare Stützen (sie Pfeil)

Direkt an diese Aklkuhalterung werden verschiedene Befestigungen sowie die Lenkservohalterung montiert. Das Lenkservo liegt also nicht wie bisher bei SCX10 auf der Achse sondern oben im Rahmen!

Hier Aufnahmend er Achsaufhänhgung, Panhard-Stab schon montiert. Besonders hevorzuheben ist detr nun deutlich flachere Winkel, mit dem die Kardanwellen auf die Achsen treffen.

Allerdings tauchten bisher auch einige Problemchen auf...
Ich stellte bei meinem Bausatz ein Problem fest bei Baustufe 27: dort sollen die Teile AX31377 3+4 mit jeweils einer Schraube AXA116 M3x12mm befestigt werden... diese Schrauben sind eindeutig zu lang und mussten gekürzt werden, da sonst (bisher) nichts Passendes übrig ist. Einen weiteren kleinen Mangel (wohl fehlerhaft ausgeformt) musste ich leider bisher auch noch feststellen:

Und das mal ein Zwischenstand:

Nun ging es an den Anschluss des Lenkservos, wie man sieht, wird das da wohl ganz schön knapp...

Bei dem ersten Bild ist senderseitig der Lenkeinschlag mit 100% eingestellt, beim zweiten sind ein paar Prozente mehr... also sind knapp 45° Lenkeinschlag möglich, vielleicht könnte man mit Verändrung des Servohebels (etwas abfeilen) noch etwas mehr herausholen.

Aber es zeigte sich schon die nächste zu lange Schraube, welche gekürzt werden musste, damit die Schraube am Servoarm nicht mit dem Schraubenkopf im Chassis kollidiert. Übrigens würde der Panhardstab bei voller Einfederung auf dem Servohorn aufliegen, so weit wird das Fahrzeug aber eher nicht einfedern...

Ich bin ja bekennender "Kabelverstecker", hier kamen mir die Konstrukteure auch etwas entgegen! Etwas Flechtschlauch am Servokabel, dann verschwindet dieses in einem am linken Unterbodenteil angeformten Kanal, zwischen Rahmen und RC-Box... Wenn man also dies nutzen möchte, sollte man das Servokabel direkt bei der Montage des Seitenteils versenken.

Hier mal ein direkter Vergleich des neuen Chassis (links) und des alten: Die Motoren sind annähernd an gleicher Stelle im Rahmnen, jedoch fällt auf, dass das Hauptzahnrad nun Richtung Heck verbaut ist.